Wir haben diese Behauptung geprüft: Stimmt es, dass
Frankreichs neuer Nationaltrainer Zinédine Zidane den Routinier N'Golo Kanté nicht für sein erstes Aufgebot nominiert hat, um einen neuen Vierjahreszyklus einzuleiten?
Ein Bericht der Sporttageszeitung L'Équipe und Zidanes erstes 23-köpfiges Aufgebot bestätigten, dass Kanté außen vor blieb, um jüngeren Kräften im Mittelfeld bis 2030 den Vorzug zu geben
Zidane leitet Frankreichs Umbruch ohne Kanté ein
Der neue Nationaltrainer verzichtet in seinem ersten Aufgebot auf den 35-jährigen Mittelfeldspieler und setzt auf die Jugend
Die Geschichte geht weiter
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Das Wesentliche
Zinédine Zidane hat N'Golo Kantés Laufbahn in der Nationalmannschaft beendet, indem er den 35-jährigen Mittelfeldspieler aus seinem ersten 23-köpfigen Frankreich-Kader strich. Nach der Amtsübernahme von Didier Deschamps im Anschluss an die Weltmeisterschaft 2026 verzichtete Zidane auf langjährige Leistungsträger, um in einem vierjährigen Zyklus jüngere Kräfte aufzubauen. Für den Stammspieler von Fenerbahçe bedeutet dies das Aus im Nationalteam, trotz seiner Schlüsselrolle beim französischen WM-Titel 2018.
Die Kernpunkte
- Zinédine Zidane übernahm das Amt des französischen Nationaltrainers nach dem Abschied von Didier Deschamps mit einem Vertrag bis 2030.
- N'Golo Kanté stand im französischen Kader für die WM 2026, blieb während des Turniers jedoch ohne Einsatz.
- Zidane strich den 35-jährigen Mittelfeldspieler aus seinem ersten 23-köpfigen Aufgebot, um über einen Vierjahreszyklus auf jüngere Talente zu setzen.
- Kanté behauptet auf Vereinsebene beim türkischen Klub Fenerbahçe weiterhin einen festen Stammplatz.
Aus dem Tagebuch des Redakteurs
Die Dankbarkeit für frühere Turniersiege übersteht einen Trainerwechsel nur selten, wenn ein neuer Verantwortlicher mit einem langfristigen Zyklus und dem klaren Auftrag antritt, eine Mannschaft für das nächste Jahrzehnt aufzubauen.
Wer beteiligt ist
Zinédine Zidane
Cheftrainer der französischen Männer-Nationalmannschaft
will → Les Bleus über einen internationalen Vierjahreszyklus um aufstrebende Nachwuchskräfte neu formieren
N'Golo Kanté
Französischer Mittelfeldroutinier und Weltmeister von 2018
will → Seine Stammplatzform auf Vereinsebene halten und bei einer Nominierung für Frankreich auflaufen
Didier Deschamps
Früherer Nationaltrainer Frankreichs
will → Die Auswahl durch die Weltmeisterschaft 2026 führen und anschließend den Weg freimachen
Kurz gefasst
Frankreich bricht mit dem Gerüst seiner Weltmeistermannschaft und leitet einen radikalen Verjüngungskurs ein. Indem Nationaltrainer Zinédine Zidane den defensiven Routinier N'Golo Kanté für seinen ersten Kader nicht berücksichtigte, machte er deutlich, dass die Nationalelf in den kommenden vier Spielzeiten jüngeren Spielern gehören soll.
Eine Rückkehr Kantés scheint damit außer Reichweite geraten zu sein, da die französische Auswahl ihren Fokus nun vollständig auf den Zyklus bis zur Weltmeisterschaft 2030 richtet.
Dieses Szenario gilt als nahezu sicher, weil Zidane seine Personalentscheidungen im Mittelfeld ausdrücklich an einen mehrjährigen Generationswechsel knüpfte. Für den 35-Jährigen gibt es damit keinen realistischen Weg mehr zurück ins Team.
Wie es sich entwickelte
Zidane übernimmt Frankreich mit Vertrag bis 2030
Frankreich leitete den Generationenwechsel ein, als der französische Fußballverband Zinédine Zidane nach dem Abschied von Didier Deschamps im Anschluss an die WM 2026 mit einem Vertrag bis 2030 ausstattete und damit den erwarteten Neustart des Kaders anstieß.
Zidane bestätigt Jugendkurs mit Verzicht auf Kanté
Berichte über die neue Ausrichtung unter Zidane bestätigten sich rasch: Die französische Sporttageszeitung L'Équipe vermeldete vorab, dass Kanté nicht nominiert werde. Zwei Tage später machte Zidane den Verzicht bei der Bekanntgabe seines 23-köpfigen Kaders offiziell und begründete den Schritt damit, dass der Aufbau junger Talente über einen Vierjahreszeitraum schwerer wiege als das Festhalten an verdienten Namen.
Wo die Dinge stehen
Kanté hat seinen offiziellen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bislang zwar nicht erklärt, doch Zidanes klares Bekenntnis zu einem vierjährigen Verjüngungsprozess versperrt ihm die sportliche Perspektive. Während der Mittelfeldspieler bei Fenerbahçe weiterhin zum Stammpersonal zählt, startet Frankreich mit einer grundlegend umgebauten Zentrale in die Länderspiele des Herbstes.