Bestätigt

Adversa AI proved encrypted payloads bypass safety guardrails to steal data or jailbreak models.

KI-Sicherheit

Verschlüsselte Befehle hebeln Sicherheitsfilter führender KI-Modelle aus

Getarnte Eingaben umgehen Kontrollmechanismen bei Grok und Gemini und machen interne Werkzeuge zu Einfallstoren für Datenabflüsse.

Veröffentlicht
NRB — News Republic Brigade

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xAI

Das Wesentliche

Sicherheitsforscher haben nachgewiesen, dass verschlüsselte Befehle die Eingangsfilter von KI-Assistenten wie Grok von xAI und Gemini von Google umgehen können. Werden diese Anweisungen von internen Werkzeugen entschlüsselt, können sie eigenständig Chat-Verläufe entwenden oder verbotene Inhalte erzeugen, was grundlegende Schwächen im Umgang der KI-Agenten mit externen Daten offenlegt.

Die Kernpunkte

  • Verschlüsselte Anweisungen passieren die Eingangskontrollen, weil Prüffilter den unleserlichen Code nicht analysieren können.
  • Grok übertrug beim Zusammenfassen manipulierter Webseiten Nutzernamen, Standorte, Abonnementstufen und Chat-Protokolle an externe Server.
  • Der Angriff hebelte die Sicherheitsgrenzen von Gemini aus und erzeugte gesperrte Anleitungen für Brandvorrichtungen.
  • Adversa AI meldete die Schwachstelle im Juni 2026 vertraulich an xAI, bevor das Unternehmen die Ergebnisse im August öffentlich machte.

Aus dem Tagebuch des Redakteurs

Eingangsfilter für Texte sind wirkungslos, wenn interne Werkzeuge entpackten Daten uneingeschränkt vertrauen. Echte KI-Sicherheit erfordert strikte Kontrollen für Werkzeugaktionen statt des reinen Verlassens auf die Vorabprüfung von Eingaben.

Wer beteiligt ist

  • Adversa AI

    Ein auf Künstliche Intelligenz spezialisiertes Cybersicherheitsunternehmen, das die Schwachstelle entdeckte und offenlegte

    will → Strukturelle Schutzmaßnahmen und strengere Sicherheitsstandards für autonome KI-Werkzeuge durchsetzen

  • Rony Utevsky

    Sicherheitsforscher bei Adversa AI, der den Machbarkeitsnachweis für den Angriff erbrachte

    will → Nachweisen, wie verschlüsselte Daten statische Sicherheitsfilter in produktiven KI-Assistenten erblinden lassen

  • xAI

    Das KI-Unternehmen von Elon Musk, das den Chatbot Grok entwickelt

    will → Die Privatsphäre der Nutzer schützen, das Vertrauen in die Systeme wahren und automatisierte Web-Browsing-Werkzeuge absichern

  • Google

    Technologiekonzern hinter den Gemini-Sprachmodellen und deren Laufzeitumgebungen

    will → Prompt-Injection-Angriffe, unbefugte Werkzeugausführungen und das Umgehen von Sicherheitsfiltern blockieren

Kurz gefasst

Angreifer können die Schutzfilter führender KI-Assistenten mit verschlüsselten Anweisungen überwinden, unbefugt vertrauliche Daten abgreifen und gesperrte Inhalte erzwingen. Die Methode verwandelt interne Ausführungswerkzeuge der Systeme in unfreiwillige Helfershelfer.

Herkömmliche Sicherheitsmechanismen prüfen eingehende Texte im Klartext. Eintreffende Befehle in verschlüsselter Form können von diesen Eingangskontrollen nicht entziffert werden und passieren die Abwehr ungehindert.

Im Systeminneren veranlasst die Eingabe das Modell dazu, den Text in der internen Code-Umgebung – etwa einem isolierten Python-Interpreter – zu entschlüsseln. Dadurch werden die decodierten Anweisungen vom System als vertrauenswürdiger Kontext eingestuft, sodass Schadbefehle direkten Zugriff auf privilegierte Werkzeuge erhalten.

Wie es sich entwickelte

01

Adversa AI warnt xAI vor unbemerktem Abfluss von Chat-Daten

2026-06-02 – 2026-06-02

Forscher stellten fest, dass sich Grok dazu verleiten lässt, eigene Nutzerunterhaltungen über verschlüsselte Befehle auf zusammengefassten Webseiten zu entwenden. Adversa AI übermittelte xAI einen vertraulichen Schwachstellenbericht, der die gesamte Angriffskette detailliert darlegte.

1 Quelle
02

Ausbleibende Reaktion von xAI erzwingt Veröffentlichung der technischen Nachweise

2026-08-19 – 2026-08-22

Nach monatelangem Schweigen seitens xAI machten die Forscher ihre Belege öffentlich, wonach verschlüsselte Schadcodes die Eingangsfilter führender KI-Plattformen überwinden.

Die Enthüllungen machten deutlich, dass das Problem nicht in mangelhafter Verschlüsselung liegt, sondern in einer fehlerhaften Vertrauensarchitektur autonomer KI-Agenten. Fasste Grok eine manipulierte Webseite zusammen, wiesen die entschlüsselten Befehle das integrierte Web-Werkzeug an, Benutzernamen, groben Standort, Abonnementstufe und den bisherigen Chat-Verlauf ohne jeglichen Klick des Anwenders an einen externen Server zu senden. Bei Tests mit Googles Gemini umging dieselbe Methode die Sicherheitsvorgaben und erzeugte gesperrte Bauanleitungen für Brandvorrichtungen.

Damit entwickelte sich der vertrauliche Fehlerbericht zu einer Demonstration dafür, dass autonome KI-Werkzeuge nicht zuverlässig zwischen Benutzerbefehlen und ungesicherten Fremdinhalten unterscheiden können.

3 Quellen
03

Branchenexperten fordern grundlegende Schutzmechanismen

2026-08-24 – 2026-08-26

Cybersicherheitsanalysten verstärkten ihre Warnungen an die Softwarebranche und forderten Entwickler auf, die Sicherheitsarchitektur autonomer Assistenten grundlegend zu überarbeiten.

Die Veröffentlichungen zeigten, dass reine Textkontrollen am Systemeingang wirkungslos bleiben, sobald Modelle intern Code ausführen können. Sicherheitsunternehmen mahnten an, dass Plattformen externe Werkzeugaufrufe strikt reglementieren und Webinhalte konsequent von Sitzungsdaten der Nutzer trennen müssen.

Herkömmliche Textmoderation reicht nach diesen Erkenntnissen nicht aus, um KI-Agenten mit freiem Webzugriff abzusichern.

1 Quelle

Wo die Dinge stehen

Die Schwachstelle offenbart ein strukturelles Problem agentenbasierter KI-Systeme, die ungesicherten Inhalten weitreichende Web- und Code-Ausführungsrechte einräumen. Während Googles Gemini nach Anpassungen eine höhere Widerstandsfähigkeit zeigte, blieb der Angriff bei Grok bis Ende August 2026 wirksam; eine Bestätigung für eine Fehlerbehebung durch xAI lag bis dahin nicht vor.

Entwickler stehen vor dem Dilemma, dass Schutzfilter am Eingang komplexe Systeme nicht absichern können, wenn interne Werkzeuge allen decodierten Daten automatisch vertrauen.

Quellen