Box Office Pro and Deadline project a 35 to 50 million domestic debut
Sony steuert mit Neustart von Resident Evil auf Rekordstart zu
Branchenprognosen sagen der Neuverfilmung von Regisseur Zach Cregger zum US-Kinostart am 18. September ein historisches Einspielergebnis für die Reihe voraus.
Die Geschichte geht weiter
Resident Evil gelingt mit 108,3 Millionen Dollar Rekordstart an den Kinokassen
20. September 2026Die Neuverfilmung von Regisseur Zach Cregger übertrifft die Branchenerwartungen deutlich und beschert der Horrorreihe das bisher stärkste weltweite Einspielergebnis zum Auftakt.
Das Wesentliche
Sony Pictures und Constantin Film steuern mit ihrer 80 Millionen Dollar teuren Neuverfilmung von „Resident Evil“ auf einen Rekordstart von bis zu 50 Millionen Dollar in Nordamerika zu. Gestützt auf solide Marktdaten, einen starken Vorverkauf und eine internationale Werbetour könnte die Produktion weltweit über 100 Millionen Dollar zum Auftakt einspielen – vorausgesetzt, das Kinopublikum nimmt Zach Creggers Neuausrichtung auf Survival-Horror an.
Die Kernpunkte
- Langfristige Schätzungen für den nordamerikanischen Markt prognostizieren ein Startergebnis zwischen 35 und 50 Millionen Dollar.
- Die Erwartungen übertreffen den bisherigen Reihenrekord von 26,65 Millionen Dollar, den „Resident Evil: Afterlife“ 2010 aufgestellt hatte.
- Das Produktionsbudget des Neustarts beläuft sich auf geschätzte 80 Millionen Dollar.
- Die Marktforschungsplattform The Quorum registrierte 51 Prozent Bekanntheit und 52 Prozent Interesse beim Kinopublikum.
- Analysten halten ein weltweites Einspielergebnis von mehr als 100 Millionen Dollar am Eröffnungswochenende für möglich.
Ausgewählte Einspielergebnisse in Nordamerika
Millionen US-DollarDer BefundBeide Enden der Prognosespanne für den Neustart liegen über dem bisherigen Einspielrekord der Reihe.
- Vergleich zwischen dem bisherigen Startrekord der Reihe und der prognostizierten Einnahmespanne für den Neustart im Jahr 2026.
- Nordamerika — Erlöse aus dem Ticketverkauf in den Kinos der Vereinigten Staaten und Kanadas
- Das Erreichen dieser Prognosewerte entscheidet darüber, ob Sony weitere Investitionen in die Videospielmarke rechtfertigen kann.
Aus dem Tagebuch des Redakteurs
Kinoreihen können Ermüdungserscheinungen überwinden, wenn Studios etablierte Videospielmarken mit profilierten Genreregisseuren zusammenbringen und das Produktionsbudget diszipliniert halten.
Wer beteiligt ist
Zach Cregger
US-Regisseur von „Barbarian“ und „Weapons“
will → will beweisen, dass sein Survival-Horror-Konzept auch als großer kommerzieller Kinoerfolg funktioniert
Sony Pictures
Unterhaltungsunternehmen, das den Film über Columbia Pictures herausbringt
will → strebt profitables Kinogeschäft mit der Videospielmarke an
Constantin Film
Rechteinhaber und Produktionspartner
will → will nach enttäuschenden Einspielergebnissen früherer Teile die wirtschaftliche Dynamik wiederherstellen
Austin Abrams
Schauspieler in der Rolle des eingeschlossenen Boten Bryan
will → will sich als Hauptdarsteller der neu aufgelegten Reihe etablieren
Capcom
japanischer Videospielkonzern und Inhaber der zugrunde liegenden Markenrechte
will → will die eigene Marke mit einer werkgetreuen Adaption schützen und weiter ausbauen
Kurz gefasst
Sony Pictures peilt mit der Neuverfilmung von „Resident Evil“ ein Rekordergebnis an den nordamerikanischen Kinokassen an: Bis zu 50 Millionen Dollar könnte das Eröffnungswochenende einspielen. Die starke Nachfrage im Vorverkauf sowie das internationale Interesse deuten zudem auf ein weltweites Einspielergebnis von mehr als 100 Millionen Dollar hin.
Trägt die Prognose, würde der Neustart die bisherige Bestmarke der Reihe von 26,65 Millionen Dollar deutlich übertreffen, die „Resident Evil: Afterlife“ im Jahr 2010 aufgestellt hatte. Für Sony steht viel auf dem Spiel: Nach Jahren rückläufiger Einnahmen soll das traditionsreiche Videospiel-Franchise wieder zu einer profitablen Kinoreihe werden. Ob das obere Ende der Schätzungen erreicht wird, hängt allerdings von den ersten Kritiken und den Ticketverkäufen am Premierentag an den Kinokassen ab.
Für die 80 Millionen Dollar teure Produktion hat sich das Studio erneut mit Constantin Film zusammengetan. Die Hauptrolle des Boten Bryan, der in der verseuchten Stadt Raccoon City festsitzt, übernimmt Austin Abrams, an dessen Seite Kali Reis, Zach Cherry und Paul Walter Hauser spielen. Für Sony markiert das Vorhaben den größten finanziellen Einsatz bei der Capcom-Marke seit der Ära von Regisseur Paul W.S. Anderson.
Wie es sich entwickelte
Box Office Pro erwartet historischen Reihenrekord
Erste Branchendaten deuteten darauf hin, dass die Produktion von Regisseur Zach Cregger die Einspielergebnisse aller bisherigen Teile übertreffen könnte. Der Branchendienst Box Office Pro rechnete für den nordamerikanischen Markt zunächst mit Einnahmen zwischen 30 und 40 Millionen Dollar zum Start. Nach Auswertung früher Nutzersignale hob der Dienst die Obergrenze seiner Schätzung auf 50 Millionen Dollar an.
Starke Vorverkäufe treiben Erwartungen nach oben
Ein unerwartet hoher Ticketvorverkauf am ersten Tag übertraf die Annahmen des Verleihs und stützte die optimistischen Prognosen für das Eröffnungswochenende. Das Marktforschungsunternehmen The Quorum ermittelte einen Bekanntheitsgrad von 51 Prozent und ein Publikumsinteresse von 52 Prozent. Daraufhin passten Branchenbeobachter ihre Erwartungen an und steckten den Korridor für den nordamerikanischen Start auf 35 bis 50 Millionen Dollar ab.
Internationales Interesse veranlasst Studio zu weltweiter Werbetour
Angesichts der wachsenden Ticketnachfrage im Ausland rückte ein weltweites Startergebnis von mehr als 100 Millionen Dollar in greifbare Nähe. Sony verstärkte daraufhin die Marketingaktivitäten außerhalb Nordamerikas und schickte Regisseur Cregger sowie Hauptdarsteller Abrams nach Brasilien, um die internationale Pressetour zu eröffnen. Dort erläuterte Cregger seinen kreativen Ansatz, der vor allem auf Bedrohung und Survival-Horror setzt statt auf klassisch choreografierte Action.
Wo die Dinge stehen
Der Film läuft nach Voraufführungen am 17. September regulär am 18. September 2026 in den nordamerikanischen Kinos an. Die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2010 dürfte der Neustart übertreffen. Ob das Einspielergebnis jedoch die Obergrenze der Spanne von 35 bis 50 Millionen Dollar erreicht, hängt von den ersten Kritiken und den kurzfristigen Ticketkäufen an der Kinokasse ab.