Wir haben diese Behauptung geprüft: Stimmt es, dass
QNAP mit neuen Firmware-Versionen die Schwachstelle PHP2Shell auf sechs seiner Betriebssysteme für Netzwerkspeicher behoben hat?
QNAP bestätigte am 23. Oktober 2026 in einem aktualisierten Sicherheitshinweis Firmware-Korrekturen für sechs Betriebssystemreihen, während vier Produktlinien weiterhin ungesichert sind
QNAP schließt gefährliche Sicherheitslücke auf sechs Speichersystemen
Aktualisierte Firmware schützt weite Teile der Produktpalette, doch vier Spezialserien bleiben vorerst verwundbar.
Die Geschichte geht weiter

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Das Wesentliche
QNAP Systems hat Firmware-Aktualisierungen für sechs Betriebssysteme seiner Netzwerkspeicher veröffentlicht, um die Schwachstelle PHP2Shell zu schließen, über die Angreifer aus der Ferne beliebige Befehle ausführen können. Das Update deckt sechs Produktfamilien ab, während vier Baureihen ungesichert bleiben. Administratoren müssen verfügbare Versionen sofort installieren und Hinweise des Herstellers für die verbleibenden Geräte im Blick behalten.
Die Kernpunkte
- QNAP hat Software-Korrekturen für sechs Betriebssystemreihen seiner Netzwerkspeicher bestätigt.
- Vier weitere QNAP-Produktlinien bleiben ungepatcht und befinden sich noch in der Prüfung.
- Die Sicherheitslücke PHP2Shell erlaubt es Angreifern, aus der Ferne beliebige Befehle auf betroffenen Geräten auszuführen.
- Der Sicherheitshinweis QSA-26-18 wurde am 23. Oktober 2026 auf die Revision 1.1 aktualisiert.
Aus dem Tagebuch des Redakteurs
Das Schließen von Sicherheitslücken in Unternehmenshardware gelingt selten in einem einzigen Schritt. Wenn Hersteller Fehlerbehebungen gestaffelt ausliefern, müssen IT-Teams geschützte Systeme umgehend aktualisieren und verbleibende Einheiten isolieren, bis weitere Patches vorliegen.
Wer beteiligt ist
QNAP Systems
Hersteller vernetzter Speicherlösungen für geteilte Unternehmens- und Heimnetzwerke
will → Geräte der Kundschaft durch Firmware-Aktualisierungen für die zugrundeliegende Betriebssoftware vor Angriffen aus der Ferne schützen
Systemverwalter
Technische Fachkräfte für Verwaltung und Absicherung vernetzter Speichersysteme
will → Software-Aktualisierungen einspielen, um unbefugte Eindringlinge abzuwehren, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu unterbrechen
Kurz gefasst
Unternehmen können zentrale Speichergeräte im Firmennetz ab sofort besser gegen unbefugte Fernzugriffe absichern, allerdings bleibt die Schutzwirkung lückenhaft. Der taiwanische Hardwarehersteller QNAP Systems hat Firmware-Aktualisierungen bereitgestellt, um die Schwachstelle PHP2Shell auf sechs Betriebssystemen zu beseitigen. Vier Produktlinien bleiben jedoch ohne Schutz.
Systemverwalter müssen die verfügbaren Pakete nun umgehend einspielen und zugleich auf Nachbesserungen des Herstellers warten.
Diese zweigeteilte Lage gilt als sicher, da QNAP die Sicherheitslücke vorerst nur für sechs Plattformen als geschlossen eingestuft hat. Die übrigen Geräte bleiben verwundbar, bis nachfolgende Wartungsversionen erscheinen.
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Wie es sich entwickelte
QNAP aktualisiert Sicherheitshinweis QSA-26-18
Nach weitreichenden Warnungen vor der Sicherheitslücke PHP2Shell hat QNAP Systems die Version 1.1 des Hinweises QSA-26-18 herausgegeben. Das Unternehmen bestätigte darin die Verfügbarkeit zentraler Software-Updates für sechs Speicherbetriebssysteme, während vier Modellreihen weiterhin ungelöst blieben.
Firmware-Patches erreichen Speichernetzwerke
IT-Verantwortliche begannen zügig damit, die neue Software auf Speichergeräten im Unternehmensnetz auszurollen. Damit verlagerte sich die Aufmerksamkeit von Webservern hin zu internen Dateiservern. Nachdem die Updates am 23. Oktober fertiggestellt und bis zum 24. Oktober breit verteilt worden waren, glichen Administratoren Prüfsummen mit Herstellerangaben ab, um die Echtheit der Dateien sicherzustellen – während vier spezialisierte Modellreihen weiterhin auf Nachbesserung warteten.
Wo die Dinge stehen
Für sechs Betriebssystemplattformen von QNAP stehen mit Stand vom 24. Oktober 2026 verifizierte Software-Aktualisierungen bereit. Vier weitere Produktlinien werden noch untersucht oder warten auf Fehlerbehebungen. Damit bleibt für Systemverwalter entscheidend, wann der Hersteller die ausstehenden Firmware-Pakete nachreicht, um auch die restlichen Systeme gegen Übernahmen abzusichern.