Operator SOF Connect officially broke ground on the 5 MW plant
Flughafen Sofia baut eigenes Solarkraftwerk gegen Strompreisschwankungen
Der private Betreiber SOF Connect errichtet eine Fünf-Megawatt-Anlage auf dem Flughafengelände, um die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz zu senken.
Das Wesentliche
Der Flughafen Sofia hat den Bau eines Fünf-Megawatt-Solarparks auf dem eigenen Gelände begonnen, um den Strombedarf seiner Anlagen künftig selbst zu decken und bis 2036 im laufenden Betrieb vollständige Klimaneutralität zu erreichen. Generalunternehmer Hydroenergy Company AD montiert 8.300 Module auf 50.000 Quadratmetern und will das Projekt vor Ablauf des Jahres 2026 fertigstellen; die Baukosten und der Zeitplan für geplante Batteriespeicher bleiben vorerst unberücksichtigt.
Die Kernpunkte
- SOF Connect hat am 10. September 2026 mit dem Bau eines 5-MW-Solarparks am Flughafen Sofia begonnen.
- Die Anlage umfasst 8.300 Solarmodule auf einer Fläche von 50.000 Quadratmetern konzerneigenem Grund.
- Das Bauunternehmen Hydroenergy Company AD soll das Projekt bis Ende 2026 schlüsselfertig übergeben.
- Der erzeugte Strom dient dem Eigenverbrauch und soll den Flughafen bis 2036 operativ emissionsfrei machen.
Aus dem Tagebuch des Redakteurs
Flughafenbetreiber nutzen zunehmend ungenutzte Randflächen ihrer Liegenschaften zur eigenen Stromerzeugung, um sich gegen Preisausschläge an den Strommärkten abzusichern und gesetzliche Klimavorgaben zu erfüllen.
Wer beteiligt ist
SOF Connect
Privater Konzessionär und Betreiber des Flughafens Sofia
will → Eigene Stromerzeugung aufbauen, um den Betrieb bis 2036 vollständig klimaneutral zu stellen
Hydroenergy Company AD
Bulgarisches Ingenieur- und Bauunternehmen
will → Den schlüsselfertigen Fünf-Megawatt-Solarpark termingerecht vor Jahresende übergeben
Jesús Caballero
Hauptgeschäftsführer von SOF Connect
will → Die Dekarbonisierung des Airports vorantreiben und das Investitionsprogramm umsetzen
Kiril Chapov
Hauptgeschäftsführer von Hydroenergy Company AD
will → Die schlüsselfertigen Bauarbeiten auf dem Solargelände des Flughafens leiten
Kurz gefasst
Der Flughafen Sofia will künftig eigenen Strom erzeugen, um sich gegen Preisschwankungen am öffentlichen Strommarkt abzusichern und operative Treibhausgasemissionen abzubauen. Mit dem ersten Spatenstich für einen Fünf-Megawatt-Solarpark vollzieht der wichtigste bulgarische Verkehrsknotenpunkt den Schwenk vom externen Stromeinkauf zur eigenen Energieversorgung seiner Passagierterminals.
Im nächsten Schritt sollen bis zum Jahresende 2026 insgesamt 8.300 Photovoltaik-Module montiert werden, um die Anlage in den kommerziellen Regelbetrieb zu überführen.
Dieser Zeitplan gilt als realistisch, da die Erdarbeiten bereits laufen und das beauftragte Generalunternehmen für die Fertigstellung weniger als vier Monate veranschlagt hat.
Wie es sich entwickelte
SOF Connect startet Ausschreibung für Flughafen-Solarpark
Mit einer Ausschreibung für Planungs- und Ingenieurleistungen leitete SOF Connect das Vorhaben am 1. November 2023 ein. Ziel war der Entwurf einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von unter fünf Megawatt direkt auf dem Flughafenareal. Das Vergabeverfahren markierte den Übergang von allgemeinen Klimazielen zur praktischen Infrastrukturplanung und legte fest, dass der Airport künftig einen Teil seines Strombedarfs innerhalb der eigenen Grundstücksgrenzen decken soll.
Baubeginn für Fünf-Megawatt-Photovoltaikanlage
Knapp drei Jahre nach Beginn der Entwurfsphase begann SOF Connect am 10. September 2026 mit den Bauarbeiten vor Ort. Den Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung vergab der Betreiber an das bulgarische Unternehmen Hydroenergy Company AD. Auf 50.000 Quadratmetern Flughafenfläche entstehen 8.300 Solarmodule mit automatisierter Echtzeit-Betriebssteuerung, die noch vor Ende 2026 ans Netz gehen sollen. Die genaue Investitionssumme gaben die Beteiligten nicht bekannt.
Wo die Dinge stehen
Hydroenergy Company AD treibt die Bauarbeiten auf dem Flughafengelände derzeit voran, um die Photovoltaikanlage vor Ende 2026 betriebsbereit zu übergeben. Während das Bauvorhaben termingerecht voranschreitet, lässt der Flughafenbetreiber zwei zentrale Punkte offen: die Gesamthöhe der Investition und den Zeitplan für die angekündigten Batteriespeicher der zweiten Bauphase.