Bestätigt

UCSB physicists analyzed CMS detector collision data with novel machine learning, ruling out quantum black holes up to 12 TeV.

Wissenschaft

Cern schließt mikroskopische Schwarze Löcher unter 12 TeV aus

Eine KI-gestützte Datenanalyse findet an den bisherigen Energiegrenzen der Teilchenkollisionen keine Belege für zusätzliche Raumdimensionen.

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NRB — News Republic Brigade

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CMS Collaboration

Das Wesentliche

Eine Auswertung von Cern-Kollisionsdaten mithilfe überwachter Algorithmen hat keinerlei Hinweise auf mikroskopische Quantenschwarze Löcher ergeben und die Ausschlussgrenze für solche Objekte auf rund 12 Teraelektronenvolt angehoben. Der Befund widerlegt Modelle mit mehr als zwei zusätzlichen Raumdimensionen in diesem Energiebereich, stellt der Forschung für künftige Datensätze aber ein praxiserprobtes Analysewerkzeug bereit.

Die Kernpunkte

  • Die Teilchenkollisionsdaten der Jahre 2016 bis 2018 lieferten keine Belege für mikroskopische Quantenschwarze Löcher.
  • Die Wissenschaftler zogen eine neue Ausschlussgrenze, die Quantenschwarze Löcher bis etwa 12 TeV ausschließt.
  • Die Untersuchung überprüft und verwirft Gravitationsmodelle, die mehr als zwei zusätzliche Raumdimensionen ansetzen.
  • Das System zur überwachten Phasenraumanalyse soll nun auf die größeren Datensätze aus Lauf 3 des LHC angewendet werden.

Aus dem Tagebuch des Redakteurs

In der Grundlagenphysik bedeutet der Ausschluss hypothetischer Teilchen echten Fortschritt: Negative Befunde verwandeln spekulative Annahmen in feste experimentelle Grenzen und schränken den Raum ein, in dem sich neue Naturgesetze verbergen können.

Wer beteiligt ist

  • CMS Collaboration

    Forschergruppe am Großdetektor des europäischen Teilchenbeschleunigers Cern

    will → Überprüft theoretische Raum-Zeit-Modelle, um Physik jenseits bekannter Gesetze aufzuspüren

  • Nathaniel Craig

    Theoretischer Teilchenphysiker an der UC Santa Barbara

    will → Entwickelte die Phasenraum-Methode, um exotische Teilchensignaturen aus dem Standardrauschen zu filtern

  • Danyi Zhang

    Physiker und Forscher an der UC Santa Barbara

    will → Setzte überwachte maschinelle Lernmodelle auf Kollisionsdaten an, um hochenergetische Zerfälle zu erkennen

  • Joseph Incandela

    Professor für experimentelle Teilchenphysik an der UC Santa Barbara

    will → Analysiert subatomare Kollisionsmuster, um Theorien über Schwerkraft in Extradimensionen zu prüfen

  • Tamas Vami

    Teilchenphysiker und Forscher an der UC Santa Barbara

    will → Bestimmte Schwellenwerte für Kollisionen, um Modelle der Stringtheorie mit zusätzlichen Raumdimensionen zu testen

Kurz gefasst

Das Universum zeigt an den derzeit messbaren Energiegrenzen keine zusätzlichen Raumdimensionen. Damit bleibt vorerst ungeklärt, warum die Schwerkraft im Vergleich zu den anderen Naturkräften so außerordentlich schwach ist.

Die theoretische Physik postuliert, dass bei hochenergetischen Kollisionen subatomarer Teilchen mikroskopische Schwarze Löcher entstehen könnten, falls verborgene Raumdimensionen existieren. Ein Nachweis dieser Mini-Löcher würde erklären, weshalb sich die Gravitation derart fundamental von den übrigen Grundkräften unterscheidet.

Um dieser Frage nachzugehen, wertete ein Forschungsteam der University of California in Santa Barbara Protonen-Kollisionen aus, die das Compact-Muon-Solenoid-Experiment (CMS) am Cern zwischen 2016 und 2018 aufgezeichnet hatte. Dieser Großdetektor registriert die Spuren und Bruchstücke extrem schneller Teilchen.

Wie es sich entwickelte

01

UC Santa Barbara meldet erweiterte Ausschlussgrenzen

2026-09-17 – 2026-09-17

Die University of California in Santa Barbara teilte am 17. September 2026 mit, dass Forscher die Suche nach mikroskopischen Quantenschwarzen Löchern am Large Hadron Collider in bisher unerreichte Energiebereiche ausgedehnt haben – ohne fündig zu werden. Die in der Fachzeitschrift Progress in High Energy Physics veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass eine neue Phasenraumanalyse mit maschinellem Lernen exotische Miniaturschwarze Löcher in diesen Zonen ausschließt.

1 Quelle
02

Fachmedien analysieren methodische Fortschritte durch maschinelles Lernen

2026-09-17 – 2026-09-19

Im Anschluss an die Universitätsmitteilung beleuchteten unabhängige Wissenschaftsmagazine die Methode, mehrdimensionale Kollisionsdaten mit überwachten Support-Vector-Maschinen zu durchmustern. Fachberichte hoben hervor, dass das vollständige Ausbleiben registrierter Zerfälle die Ausschlussgrenze auf 12 TeV anhebt. Theoretische Modelle, die mehr als zwei zusätzliche Raumdimensionen erfordern, gelten damit auf dieser Energieskala als widerlegt.

2 Quellen

Wo die Dinge stehen

Die begutachtete Analyse der CMS-Kollisionsdaten liefert einen gesicherten negativen Befund: Unter den untersuchten theoretischen Annahmen existieren bis zu einer Kollisionsenergie von 12 TeV keine Quantenschwarzen Löcher. Das grundlegende Hierarchieproblem der Physik und die Hypothese verborgener Raumdimensionen bleiben damit ungelöst und unbewiesen.

Als Nächstes wollen die Wissenschaftler ihr überwachtes Lernsystem auf die umfangreicheren Datensätze aus Lauf 3 des Large Hadron Collider anwenden. Mit dieser Auswertung dringen sie in noch höhere Energiebereiche vor, um dort nach extrem seltenen theoretischen Teilchenphänomenen zu suchen.

Quellen